Outdoor SLOVEnia – Radreise entlang der Soca ans Meer

Slowenien mit dem Rad – da hätten wir auch selbst drauf kommen können. Ein Freund hat über seine bevorstehende Tour berichtet. Wir waren selbst vor 3 Jahren mit dem Campingbus am Bleder See. Das Land hat uns da schon begeistert: viele Sportmöglichkeiten, Seen, die Berge, die Menschen, das Essen … und es gibt auch einen schmalen Küstenabschnitt zwischen Koper und Piran. Den kennen zu lernen haben wir uns zum Ziel gesetzt.

Gestartet sind wir nach einer verkürzten Nacht mit dem Auto. Ein Haufen junger Menschen hatte nach einem Fest unser Wohnzimmer besetzt – an Schlaf nicht mehr zu denken. Kaffe wollte von denen auch keiner mehr mit mir trinken, die hatten andere Getränke dabei. Wenn wir wieder zu Hause sind, ist sicher alles wieder aufgeräumt.

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GickelAlps Tour 2018

… isch weit, vil glück ..

Nach der Premiere in 2017 mit der GickelPils Tour 400 km in einem Tag an die Nordsee, stand in diesem Jahr eine Mehrtagestour auf dem Programm. Als Ziel hatte das Team wieder einen Leuchtturm ausgewählt – nur stand dieser nicht am Meer, sondern mitten in den schweizer Alpen. Wie kommt der auf den Berg? Der höchste Leuchtturm der Welt steht nahe der Rheinquelle auf dem Oberalppass bei Andermatt und ist eine Kopie. Sein Original steht im Maritim Museum. Stand einst in Hoek van Holland bei der MÜNDUNG des Rheins ins Meer. Einigen waren im Vorjahr schon dabei, aber auch neue Radfahrer/inen haben das Team bereichert – zum Teil ohne Erfahrung auf einer solchen Langstrecke oder im Hochgebirge und auch mit Handicap. Spaß und Leidenschaft am Radsport, etwas neues kennenzulernen, Reisefieber aber auch die Bereitschaft zur Teambildung bringen einen Haufen – meist individuell trainierender Radsportler – dazu ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Während des Projekt Spenden für MS Kranke zu sammeln, motivierte zusätzlich.

Tag 1 – Erndtebrück – Worms (Mareike) – 212 km – 2400 Hm

Profil Etappe 1

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Andalusien – Tapas, Autobahn und viel Wind zum Tourenauftakt

Nach langer Zwangspause durch die geklaute Vorfahrt letzten Sommer, OP und ordentliche Zicken der MS mit anschließender, langer Reha – wollten wir das Tourenjahr nach dem Motto „Ich brauche keine Therapie, ich muss nur Radfahren“ ohne Hetze in Spaniens Süden beginnen. Die täglich mehrstündige Bewegung und Aufbau der Muskulatur sollte mir wieder eine deutlich verbesserte Stabilität und Muskelaufbau bringen. Am Anfang noch sehr wackelig, benötigte ich die Hilfe meiner Frau beim Socken- und Schuhe anziehen, Packtaschen heben und am Rad anbringen – gegen Ende der Woche sind wir schon ein ordentliches Stück zu Fuß durch die Altstadt von Malaga gelaufen. Der geschwächte Arm ist mit deutlich mehr Aktionsradius und Kraft aus der Tourenwoche zurück. Es ist so deutlich zu belegen, auch wissenschaftlich gesichert, dennoch erkennen viele Behörden und Institutionen – gerade, wenn es um Geld und Förderung geht – den therapeutischen Erfolg von Sport bei MS nicht an – schon gar nicht, wenn er in Eigenregie durchgeführt wird. Ein Missstand gegen den wir weiter angehen müssen.

Genug darüber. Andalusien stand schon länger auf unserer Wunschliste – wir freuten uns auf die Sonne und die Küche. Unseren Flug nach Malaga haben wir an einem kalten März-Sonntag früh angetreten, mit dem Taxi in die Stadt um die reservierten MTBs bei http://www.bike2malaga.com/de/ abzuholen. Gepäckträger für die mitgebrachten Satteltaschen waren bereits montiert und es konnte nach wenig Formalitäten ganz fix losgehen. Die 29“ waren eine gute Wahl und rollten trotz Stollen sehr gut – gegen und natürlich auch   mit – dem immer präsenten Wind.

Der ganz grobe Plan: von Malaga nach Norden Richtung El Chorro (Caminito del Rey) – von dort weiter in die Berge, die weißen Dörfer mit Ronda – von dort zurück an die Küste nach Marbella – an der Küste entlang zurück nach Malaga – ein Woche Zeit – es kam etwas anders. „Andalusien – Tapas, Autobahn und viel Wind zum Tourenauftakt“ weiterlesen

ALPENTRIATHLON Radfahren, -schieben, -tragen

Alpenüberquerung vom 29. Juli – 3. August 1996

Von Oberstdorfnach Riva del Garda

Nachdem wir (das sind : Andy 26, Dieter, 37, Ralf 32) vergangenes Jahr, Ende August, wegen des sehr frühen Wintereinbruches bereits in Gargellen die Segel streichen mußten, machten wir uns diesmal einen Monat früher auf den Weg in die Alpen. Im Gepäck waren alle Wanderkarten die wir brauchen und die Tourenbeschreibung aus einer bekannten Mountain-Bike Zeitschrift, welche von einem in Oberstdorf ansässigen Autor (im folgenden Thor genannt) auf Papier gebracht wurde. Mit diesen Wegweisern, so dachten wir, sollte es ein leichtes werden die Alpen vielleicht auch in 5 Tagen zu bezwingen. Das es dann oft anders kommt, soll hier erläutert werden.

Inhalt :

  • – Einleitung
  • – Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag
  • – Tragende Rolle
  • – Wir fahren Fahrrad
  • – Abfahrtsrennen
  • – Das ist der Gipfel
  • – Am Ende
  • – Nachtrag

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